Kein Projekt ist wie das andere
Historische Gebäude, Denkmale und Kulturgüter stellen ganz unterschiedliche Anforderungen an Dokumentation, Digitalisierung und Vermittlung. Deshalb arbeiten wir nicht mit starren Standardpaketen.
Am Anfang jedes Projekts steht eine Frage: Was soll mit den gewonnenen Daten tatsächlich erreicht werden?
Gemeinsam mit Ihnen betrachten wir die Ausgangssituation, Ihre gewünschten Ergebnisse und – soweit relevant – rechtliche, denkmalpflegerische oder dokumentarische Vorgaben. Daraus entwickeln wir einen Projektansatz, der fachlich sinnvoll, technisch angemessen und langfristig nutzbar ist.
1. Anforderungen und Ziele verstehen
Am Anfang steht nicht die Technik, sondern die Frage: Was soll mit der digitalen Dokumentation erreicht werden?
Gemeinsam klären wir, welche Bereiche des Objekts erfasst werden sollen, welche Informationen besonders wichtig sind und wie die Ergebnisse später genutzt werden sollen – etwa für Dokumentation, Planung, Forschung, Vermittlung oder eine langfristige digitale Archivierung.
Dabei berücksichtigen wir auch besondere Anforderungen des Objekts, vorhandene Unterlagen sowie die Wünsche der beteiligten Personen und Institutionen.
So entsteht von Beginn an eine klare Grundlage für die weiteren Schritte.
2. Individuelles Konzept entwickeln
Aus den Zielen des Projekts entsteht ein individuell abgestimmtes Erfassungskonzept.
Je nach Objekt und Aufgabenstellung kann dies eine Kombination aus Luftbildaufnahmen, bodengebundener Fotografie, 360°-Aufnahmen, Photogrammetrie, thermografischer Dokumentation oder der detaillierten Erfassung einzelner Bauteile und Objekte sein.
Dabei geht es nicht darum, möglichst viele Verfahren einzusetzen, sondern genau die Methoden auszuwählen, die für das jeweilige Projekt einen sinnvollen Mehrwert bieten.
So entsteht eine Lösung, die zum Objekt, zum gewünschten Ergebnis und zum vorgesehenen Einsatz der Daten passt
3. Gemeinsam planen
Ist das Konzept festgelegt, wird die praktische Umsetzung vorbereitet.
Dazu gehören je nach Projekt die Abstimmung von Zugängen, Aufnahmebereichen, Terminen und Arbeitsabläufen ebenso wie die Berücksichtigung laufender Nutzungen, besonderer Schutzbereiche oder anderer Rahmenbedingungen vor Ort.
Falls erforderlich, erfolgt vorab eine Besichtigung, um die Gegebenheiten des Objekts einzuschätzen und die geplante Erfassung entsprechend anzupassen.
So lässt sich der eigentliche Aufnahmetermin effizient vorbereiten und mit möglichst wenig Beeinträchtigung für den laufenden Betrieb durchführen.
4. Daten erfassen und dokumentieren
Nun beginnt die eigentliche Erfassung vor Ort.
Je nach Projekt kommen die zuvor ausgewählten Verfahren gezielt zum Einsatz – beispielsweise Luftbildaufnahmen, bodengebundene Fotografie, 360°-Aufnahmen, Photogrammetrie oder thermografische Dokumentation.
Wichtig ist dabei eine systematische und nachvollziehbare Arbeitsweise, damit aus den einzelnen Aufnahmen später verlässliche und sinnvoll nutzbare Datensätze entstehen.
Soweit es die örtlichen Gegebenheiten oder die geplanten Aufnahmen erfordern, übernehmen wir auch die notwendige Abstimmung mit zuständigen Stellen wie Ordnungsamt oder Polizei. So können organisatorische Fragen frühzeitig geklärt und die Arbeiten vor Ort möglichst reibungslos durchgeführt werden.
Besondere Details, schwer zugängliche Bereiche oder nur vorübergehend sichtbare Befunde können dabei gezielt mit erfasst und für die weitere Bearbeitung dokumentiert werden.
5. Daten aufbereiten und nutzbar machen
Nach der Erfassung beginnt die eigentliche Auswertung und Aufbereitung.
Aus den aufgenommenen Daten entstehen je nach Projekt beispielsweise 3D-Modelle, Orthofotos, 360°-Rundgänge, thermografische Darstellungen oder andere digitale Dokumentationen.
Dabei werden die Ergebnisse so strukturiert und aufbereitet, dass sie nicht nur technisch korrekt, sondern auch für den vorgesehenen Zweck sinnvoll nutzbar sind – etwa für Planung, Vergleich, Vermittlung, Archivierung oder die weitere fachliche Bearbeitung.
Aus einer Vielzahl einzelner Aufnahmen wird so eine übersichtliche und dauerhaft nutzbare digitale Grundlage.
6. Übergabe ohne „USB-Stick und weg“
Am Ende steht nicht einfach die Übergabe eines Datenpakets.
Die Ergebnisse werden in den vereinbarten Formaten bereitgestellt und können – je nach Projekt – zusätzlich über einen eigenen geschützten Webbereich, einen virtuellen Rundgang oder einen geeigneten Viewer zugänglich gemacht werden.
Auf Wunsch unterstützen wir bei der Einbindung, erklären die Nutzung der bereitgestellten Inhalte und sorgen dafür, dass die Daten nicht nur auf einem USB-Stick landen, sondern im Arbeitsalltag tatsächlich weiterverwendet werden können.
Auch nach Projektabschluss bleiben wir als Ansprechpartner verfügbar, wenn später Fragen entstehen, Inhalte ergänzt oder weitere Aufnahmen erforderlich werden.
Gemeinsam vom Konzept bis zum nutzbaren Ergebnis
Unser Projektablauf verbindet technische Möglichkeiten mit Ihren tatsächlichen Anforderungen.
So viel Beteiligung, wie Sie möchten – so viel Beratung und Unterstützung, wie Sie brauchen.